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Fachklinik für Zahnheilkundeund Implantologie

Prothetik

Klammerprothese: image 1 0f 4 thumb Klammerprothese von innen: image 2 0f 4 thumb Metallkeramikprothese von vorn: image 3 0f 4 thumb Metallkeramikprothese von innen: image 4 0f 4 thumb

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Als Prothese bzw. Teilprothese bezeichnet man eine im Zahnlabor gefertigte Zahnreihe, die einen unterschiedlichen Umfang haben kann. Prothesen können herausnehmbar oder auch fest sitzend sein, im üblichen Sprachgebrauch sind mit Prothesen jedoch herausnehmbarer Zahnersatz gemeint. Prothesen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und unterscheiden sich durch das Material, Art und Aufwand der Herstellung, Ästhetik, Funktionalität und die Art der Befestigung.

Die Modellgussprothese (Klammerprothese)

Bei dieser herausnehmbaren Standardversorgung besteht die Prothese aus einer Metallbasis, worauf die Zahnnachbildungen befestigt sind. Die Prothese wird anhand von Metallklammern und Stützelementen an vorhandenen Zähnen verankert. Vorteile: Die Modellgussprothese ist stabil und preiswert in der Herstellung. Nachteile: Die Ästhetik kann oft nicht optimal gelöst werden, da die Metallklammern oft im sichtbaren Bereich liegen. Desweiteren ist eine Überbelastung der "Trägerzähne" und ein Abrieb durch die Klammern möglich.

Kombinierter Zahnersatz

Beim kombinierten Zahnersatz werden verschiedene Techniken miteinander kombiniert. Es gibt die folgenden Varianten:

  • Geschiebe-Modellgussprothese

    Hier wird die Modellgussprothese (siehe oben) nicht mit Klammern an vorhandene Zähne befestigt, sondern anhand eines Geschiebes fest verankert. ("Nut-und-Feder-Prinzip": ein Kopplungselement wird am vorhandenen Zahn mit einer Krone befestigt, und an der Prothese befindet sich das passende Gegenstück, so dass eine stabile Verbindung entsteht).

  • Teleskopkronen-Prothese/Konuskronen-Prothese

    Eine Teleskopkronen-Prothese bzw. Konuskronen-Prothese wird anhand der Überkronung eines Stützzahns befestigt: Ein vorhandener Zahn wird beschliffen und mit einer Metallkappe überkront. Diese Krone wird als Innenteleskop bezeichnet. Der äußere Zahn der Prothese ist entsprechend der Form des Innenteleskopes "ausgehöhlt" und von innen mit Metall verkleidet (Außenteleskop). Die Prothese kann somit exakt auf das Innenteleskop gesetzt werden und erlangt dadurch festen Halt. Teleskopkronen-Prothesen und Konuskronen-Prothesen unterscheiden sich durch die Form des beschliffenen Zahns: Konuskronen sind konisch zulaufend (kegelförmig). Bei Teleskopkronen verlaufen die Seitenwände des ummantelten Zahnes parallel zueinander.

  • Steg-Prothese

    Diese Variante wird oft genutzt, wenn nur sehr wenig Zahnbestand vorliegt bzw. ausschließlich Implantate als Stützpfeiler vorhanden sind. Die Zähne bzw. Implantate werden mit einer Metallkappe versorgt und diese mit einem Metallsteg verbunden. An diesen Steg wiederum wird die Prothese befestigt.

  • Prothese mit Druckknopfanker

    Diese Prothese wird im Prinzip wie ein Geschiebe befestigt. In diesem Fall bestehen die Befestigungselemente aus einer Kugel (Druckknopfanker) und dem dazu passenden Ringteil (Kugelanker). Die Prothese wird wie ein Druckknopf in das passende Gegenstück "eingeklickt".

Vollprothese

Eine Vollprothese versorgt einen komplett zahnlosen Kiefer mit Zahnersatz. Die Zahnnachbildungen sind in eine zahnfleischfarbene Kunststoffbasis eingearbeitet. Bei einer Prothese für den Oberkiefer ist auch der Gaumen von der Prothese bedeckt. Bei der Prothese für den Unterkiefer ist dieser Bereich für die Zunge ausgespart. Halt findet die Prothese durch Saugkräfte, die aufgrund des Speichels zwischen Prothese und Zahnfleisch entstehen (wie zwei Glasplatten aufeinander). Voraussetzung für einen optimalen Sitz ist die perfekte Anpassung an anatomische Voraussetzungen, die Berücksichtigung der Kieferbewegungen und des Bisses. Bevorzugte Alternative ist ein implantatgetragener Zahnkranz oder Prothese. Hierfür werden pro Kiefer 4 bis 6 Implantate gesetzt, die den prothetischen Zahnkranz oder Prothese absolut festen Halt geben (siehe Steg-Prothese).