Im Gegensatz zu herausnehmbaren Prothesen, geben Zahnimplantate Sicherheit im Leben: Implantatgetragener Zahnersatz wird sich beim Sprechen oder Zubeißen nicht verselbstständigen und bewahrt Sie so vor peinlichen Situationen.
Bei der Befestigung von Zahnersatz an echten Zähnen müssen diese immer beschliffen werden. Implantate bieten den Vorteil, dass gut erhaltene, echte Zähne bei einer Behandlung nicht angefasst werden müssen und erhalten bleiben.
Beim Einsatz von Brücken oder herausnehmbaren Prothesen wird der Kaudruck nicht mehr auf den Kieferknochen übertragen. Die Folge ist ein Abbau der Knochensubstanz des Kiefers. Bei mobilen Prothesen hat dies zur Folge, dass die Prothese immer nur kurze Zeit passt, dauernd „wackelt“ und permanent an die neue Kiefersituation angepasst werden muss. Diese Lösungen beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen erheblich.
Ca. 95% aller Implantate sind nach 10 Jahren noch fest mit dem Kiefer verankert. Die Lebensdauer eines Implantates ist abhängig von
Ob eine Implantation erfolgreich war, stellt sich meist innerhalb der ersten 18 Monate heraus.
Solche Fälle sind aus der Praxis nicht bekannt. Wenn ein Implantat verloren geht, dann geschieht dies meist während der Einheilphase durch entzündliche Prozesse, oder aber durch falsche Belastung.
Wie so oft kann man auf diese Frage keine eindeutige Antwort geben. Die Kosten für ein Implantat werden hauptsächlich beeinflusst von der Zahnsituation des Patienten, respektive der Kieferknochensubstanz des Patienten und dem daraus resultierenden Aufwand für eine Operation. Weiterhin sind die Kosten abhängig vom verwendeten Implantatsystem und den erforderlichen bzw. gewünschten zahntechnischen Leistungen.
Lösungen auf der Basis von Zahnimplantaten sind vielfältig. Meist kann man zwischen einfacheren, und preislich günstigen oder hochwertigeren Implantatversorgungen wählen. Hier gibt es für fast jedes Budget eine Lösungsmöglichkeit.
Auch hier gilt wieder der Satz: „Es kommt darauf an“. Und zwar, auf die individuelle Situation des Patienten! Meist rechnet man mit einer Einheilzeit von 3 Monaten im Unterkiefer und 4 Monaten im Oberkiefer, in besonderen Fällen kann man Implantate auch sofort belasten.
Grundsätzlich kann man diese Frage mit einem „Ja“ beantworten. Im Vorfeld sollten jedoch Vorerkrankungen bzw. medizinische Einflussfaktoren berücksichtigt werden. So verlängert sich bei Rauchern aufgrund der schlechteren Durchblutung die Einheilzeit eines Implantates deutlich. Das Risiko eines Implantatverlustes erhöht sich bei dieser Gruppe um das 3,5 bis 7,5-fache. Bei Menschen mit Vorerkrankungen, wie Diabetes oder rheumatischen Erkrankungen sind Implantate oft nicht das Mittel der Wahl. Diabetiker sollten zB. bei einer Implantatversorung unter anderem optimal eingestellt sein.
Auch hier kommt es auf die individuelle Zahnsituation des Patienten an! Grundsätzlich braucht man nicht für jeden verlorenen Zahn ein Implantat. Bei einer Brückenlösung trägt ein Implantat z.B. mehrere Zähne. Für die Fixierung einer prothetischen Versorgung, werden 4 Implantate in den zahnlosen Kiefer gesetzt. Bei einer fest verankerten Versorgung werden im Oberkiefer meist 8 Implantate und im Unterkiefer meist 6 Implantate empfohlen.
In der Fachklinik für Zahnheilkunde und Implantologie werden seit vielen Jahren ausschließlich die Implantatsysteme der Firma 3i verwendet. Wir blicken auf eine erfolgreiche und langjährige Partnerschaft mit der Firma 3i zurück. Die hohe Qualität des Systems setzt hier für uns die Maßstäbe.
Für eine lange Lebensdauer benötigen Implantate, ebenso wir die eigenen Zähne, optimale Pflege. Sehr wichtig ist eine regelmäßige Kontrolle. Ein guter Implantologe wird Sie darauf ansprechen und Sie in die richtige Pflege Ihrer implantatgetragenen Zähne einweisen!
Private Versicherer übernehmen einen Teil, je nach individuellem Tarif, manchmal sogar die vollen Kosten.