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Fachklinik für Zahnheilkundeund Implantologie

Endodontie

Aufbau des Zahns: image 1 0f 4 thumb Reinigung der Wurzel: image 2 0f 4 thumb Wurzelspitzenresektion: image 3 0f 4 thumb Wurzelfüllung: image 4 0f 4 thumb

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Die Endontie beschreibt eine Behandlung an den Zahnwurzelkanälen. Der Begriff Endodontie stammt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus "endo" = "das Innere" und "odont" = "Zahn".

Eine Wurzelkanalbehandlung wird durchgeführt, wenn sich die Pulpa (Nerven- und Blutgefäße im Inneren des Zahns) entzündet hat oder die Pulpa abgestorben ist. Eine Entzündung kann zum Beispiel entstehen durch Karies, thermische oder chemische Reize, einen Riss oder auch eine Unfallverletzung (Zahn-Trauma). Meist führt die Entzündung zu starken Zahnschmerzen.

Der Verlauf einer Wurzelkanalbehandlung ist im Allgemeinen wie folgt: Unter Lokalanästhesie öffnet der Zahnarzt die Zahnkrone, um die Wurzelkanäle zu erreichen. Dann werden die Wurzelkanäle mit langen, dünnen Instrumenten gereinigt, das entzündete bzw. abgestorbene Gewebe entfernt und das Kanalsystem ausgeformt. Mit einem Desinfektionsmittel werden die entstandenen Hohlräume nochmals gereinigt und desinfiziert. Die gründliche Reinigung und Desinfektion der Wurzelkanäle ist eine wesentliche Voraussetzung für den Behandlungserfolg und wird deshalb sehr sorgfältig durchgeführt. Abschließend füllt der Behandler die Kanäle mit einem plastischen Material und einem Versiegelungsmaterial auf. Der Zugang zum Wurzelkanalsystem wird mit einer dichten Zahnfüllung verschlossen.

Eine alternative Behandlungsmöglichkeit zur Wurzelkanalbehandlung gibt es im Grunde nicht. In seltenen Fällen kann keine Behandlung durchgeführt werden: wenn die Wurzelkanäle nicht zugänglich sind, die Zahnwurzel gebrochen oder die Knochensubstanz um den Zahn herum zu gering ist und nicht aufgebaut werden kann. Dann bleibt leider nur die Entfernung des Zahns.

Endodontische Chirurgie

Der gängigste Eingriff in der endodontischen Chirurgie ist die sogenannte Wurzelspitzenresektion (WSR) bzw. Wurzelspitzenentfernung. Dies wird durchgeführt, wenn eine Entzündung oder Infektion des Zahns trotz Wurzelkanalbehandlung weiter besteht. In diesen Fällen befindet sich der Entzündungsherd meist am unteren Ende der Wurzelkanäle.

Der Verlauf einer Wurzelspitzenresektion ist im Allgemeinen wie folgt: Unter Lokalanästhesie löst der Zahnarzt das Zahnfleisch im Bereich der Wurzelspitze ab. Nun wird das entzündete oder infizierte Gewebe sowie das äußere Ende der Wurzelkanäle entfernt. Mit speziellen Instrumenten werden die offenen Kanäle gereinigt und mit Füllmaterial wieder geschlossen und versiegelt. Zuletzt wird das Zahnfleisch mit einer kleinen Naht fixiert, damit das Gewebe schnell und gut verheilen kann. Da die Arbeitsschritte in sehr kleinen Dimensionen stattfinden, setzt der Zahnarzt häufig ein Dentalmikroskop oder eine Lupe ein.

Im Normalfall ist man bereits einen Tag später wieder arbeitsfähig und kann zum Routineablauf zurückkehren. Jedoch sollte nach diesem kleinen chirurgischen Eingriff für einige Tage übermäßige, körperliche Anstrengung sowie Rauchen vermieden werden.