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Wir starten mit einem Abdruck der Zähne. Ober- und Unterkiefer werden ebenso abgebildet, wie der Saum des Zahnfleischs. Die spezielle Abdruckmasse, die verwendet wird, muss die Situation sehr präzise wiedergeben, d.h. sie darf während des Aushärtens nicht schrumpfen. Vom Original-Abdruck wird ein Gipsmodell hergestellt. |
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Der Abdruck wird exakt in einer Halterung justiert, um ein perfektes Ergebnis beim Ausgießen zu erzielen. |
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Ein Kunststoffträger wird in passender Größe für den Abdruck ausgesucht. Er wird später die Zahnmodelle tragen, auf die im Labor die Veneers aufmodelliert werden. |
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Der Kunststoffträger wird in einen Halter eingespannt, der es ermöglicht, für jeden Zahn eine Bohrung mit einer Halterung anzubringen. |
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In die Bohrungen werden die Messingstifte eingesetzt. Auf jeweils 2 Stiften sitzt später die Abbildung eines Zahnes. |
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Die Vorarbeit ist geleistet. Der Abdruck ist bereit zum Ausgießen. |
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Die Masse, mit der gearbeitet wird muss auch hier im genauen Mischungsverhältnis stehen. Schrumpfungsprozesse könnten das Ergebnis sonst verfälschen. |
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Auch kleinste Lufteinschlüsse sind im Modell unerwünscht. Die Anmischung der Masse findet deshalb im Vakuum statt. |
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Vorsichtig wird der Abdruck ausgegossen, die frisch angerührte Spezialmasse aus Gips muss in jeden Winkel laufen und den Abdruck komplett ausfüllen. |
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Die Trägerplatte wird auf den nun mit der Masse ausgefüllten Abdruck gesetzt. Die Messingstifte ragen in die Masse hinein und zementieren somit fest. |
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Wie ein in einem „Sandwich“ zeichnen sich die unterschiedlichen Materialien ab. Hier werden der ausgehärtete, ausgegossene Abdruck mit der eingegossenen Trägerplatte aus dem Halter entnommen. Vorsichtig, wie ein rohes Ei muss das Ganze nun behandelt werden. |
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Vorsichtig wird die Trägerplatte mit den darin befindlichen Messingstiften von der Gussmasse getrennt. Eine knifflige Arbeit, die Fingerspitzengefühl erfordert. |
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Die Trägerplatte und der ausgegossene Abdruck werden getrennt. |
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Nun muss die Gussmasse noch vom Abdruck getrennt werden. Vorsichtig werden die Schichten auseinander gezogen… |
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Der Abdruck, Modell und die Trägerplatte getrennt. |
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Überstehende Kanten werden peinlich genau abgeschliffen. |
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Das Gipsmodell ist nun in Form gebracht. Man sieht den Abdruck in der Negativ-Form und das bearbeitete Modell aus Spezial-Gips im Positiv. |
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Die einzelnen Zähne werden auseinander gesägt. |
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So kann jeder Zahn einzeln auf die Trägerplatte gesetzt werden. |
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Jetzt wird vom Gipsmodell ein weiterer Abdruck mit einer Silikonmasse genommen. Das Modell wird "dubliert", diesmal jedoch aus einem feuerfesten Material. Nun existieren 2 Modelle die identisch sind und innerhalb derer die einzelnen Zähne austauschbar sind. |
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Die erste Keramikschicht wird aufgetragen. Viele weitere werden folgen. |
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Große Konzentration, über eine lange Zeit, fordert das Können des Zahntechnikers, hier der Zahntechnikerin, Janine Puder. Umfangreiches Wissen und ein perfektes Gespür für Farbe und Form sind nötig, um die Transluszenz eines natürlichen Zahns nachzubilden. Was kaum jemand weiß – der natürliche Zahn besteht aus unterschiedlichen Schichten, die teils lichtundurchlässig und transparent sind. Diese Schichten gilt es so nachzubilden, dass die Vollkeramiken „von innen heraus strahlen“. Die Königsdisziplin der Zahntechnik… |
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Präzisionsarbeit... |
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Schicht um Schicht wird aufgetragen… |
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Auch der Biss der Zähne muss berücksichtigt werden. Hier sieht man Ober- und Unterkiefer in einem Artikulator, der die Biss-Situation simuliert. |
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Das feuerfeste Trägermaterial mit dem modellierten Veneer wartet auf den Brand. Erst beim Brand des Veneers wird die Keramik transparent und bekommt die typische Anmutung des natürlichen Zahns. |
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Der Brennvorgang wird computergesteuert – eine Ungenauigkeit und das kostbare Veneer zerspringt beim Brennen. |
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Der Brennofen fährt automatisch auf. |
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Rot glühend stehen die wertvollen Arbeiten auf der Schamotteplatte und kühlen langsam ab. |
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Hier sieht man die gebrannten Veneers auf dem Modell. Noch erscheinen sie matt, weil die abschließende Bemalung mit der hochglänzenden Glasur bisher fehlt. |
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Der letzte Schliff: Die individuelle Bemalung. Die Zahntechnikerin verleiht dem Veneer in diesem Arbeitsschritt eine hochglänzende, individuelle Note. |
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Noch einmal werden die Veneers gebrannt um den Glanz auf der Glaskeramik zu verewigen. |
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Das Ergebnis: Natürliche, hochglänzende transparente Zähne… |
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Von allen Seiten. |
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Vorsichtig werden die hauchdünnen Schalen vom feuerfesten Stumpf gelöst. Die Arbeit ist fertig zum Einsetzen! |
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Das Ergebnis: Traumhafte Zähne! |