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Parodontaltherapie

Um ein natürliches Lächeln dauerhaft zu erhalten, sind nicht nur gesunde Zähne, sondern auch gesundes, festes Zahnfleisch erforderlich. Denn neben Zahnerkrankungen stellen Parodontal-Erkrankungen die häufigste Ursache für Zahnverlust dar.

Die herkömmliche Parodontaltherapie

Die Parodontaltherapie in unserer Klinik

 

 

Die Parodontaltherapie setzt sich zusammen aus diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen, die gleichermaßen wichtig sind. Denn erst wenn die genauen Ursachen der Erkrankung bekannt sind, ist eine langfristig wirksame Therapie überhaupt möglich.

 

 

Diagnostik

Diagnostik

Die herkömmliche Diagnostik bei Parodontal-Erkrankungen beinhaltet in der Regel die Untersuchung der Mundhöhle:

 Lockerungsgrad der Zähne

 Zahnfleischzustand

 Blutungsneigung

 Tiefe der Zahnfleischtaschen



 

Die Diagnostik beinhaltet die Erhebung eines so genannten ZMK-Status, der die Ergebnisse verschiedener klinischer Untersuchungen erfasst. Dazu zählt:

Der Lockerungsgrad der Zähne 

Der Zahnfleischzustand

Die Blutungsneigung

Die Tiefe der Zahnfleischtaschen

Der Plaqueindex

Kariöse Läsionen und andere krankhaften Auffälligkeiten 

Der Abbau der Knochensubstanz

Mögliche Frühkontakte der Zähne


Zudem werden alle Pflegehindernisse, wie überstehende Füllungsränder, ungünstige Brückenformen, Nischen u.ä. erfasst. Gegebenenfalls erforderliche Röntgenbilder werden mit unseren extrem strahlungsarmen Geräten erstellt.

 

 

 Die Therapie

 Die Therapie

Bei geringem Schweregrad der Erkrankung erfolgt eine Reinigung der Zahntaschen sowie die Entfernung von Zahnstein. In fortgeschrittenem Stadium wird unter chirurgischer Eröffnung des Zahnfleisches die Zahnwurzel geglättet.

Da sich die Keime, die die Krankheit verursachen, intra-oral (von Zahntasche zu Zahntasche) verbreiten können, legen wir besonderen Wert auf die umfassende Behandlung des gesamten Parodontes. Das gilt insbesondere dann, wenn aufwendige prothetische Versorgungen geplant sind. Das therapeutische Vorgehen bei einer Parodontaltherapie setzt sich wie die Diagnose aus mehreren Einzelschritten zusammen:

In der ersten, so genannten Initialsitzung wird zunächst die Grundlage für eine optimale Mundhygiene geschaffen. Dazu zählt das Entfernen von Zahnstein ebenso wie die Reinigung der Zahntaschen und die Beseitigung von Pflegehindernissen. Dabei werden z.B. schadhafte Kronen durch Langzeitprovisorien ersetzt oder überstehende Füllungsränder korrigiert. Zudem weisen wir gründlich in die erforderlichen Mundhygienemaßnahmen ein.

Die mechanisch-parodontale Behandlung findet zunächst in Form einer so genannten geschlossenen Kurettage statt. Dabei wird das erkrankte Zahnfleisch aus den Taschen entfernt und die Wurzel von Ablagerungen befreit.
Sind die Taschen tiefer als 4 mm, ist es erforderlich, die Wurzel unter chirurgischer Eröffnung des Zahnfleisches vollständig zu reinigen. Dies geschieht unter Sicht einer Lupenbrille.

Bei stark zurückgebildeter Knochensubstanz kann das Gewebe im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs mit synthetischem Ersatzmaterial wiederaufgebaut werden. Alternativ kann der zerklüftete Knochen auch mit körpereigener Knochensubstanz, z.B. aus der Hüfte, remodelliert werden. Der Knochen wird dabei so geformt, dass das Zahnfleisch wieder straff anliegt.
Mikrobiologische Untersuchung und begleitende Medikamententherapie


Abhängig von der Art und Schwere der Infektion ist es erforderlich, die Therapie durch gezielte Einnahme von Medikamenten zu unterstützen. Um dabei so gezielt wie möglich vorgehen zu können, setzen wir modernste mikrobiologische Verfahren zur exakten Bestimmung der Keime ein. Nicht selten setzt dies die Notwendigkeit eines operativen Eingriffs deutlich herab.

 

 

 

 Sicherung des Therapieerfolges

 

Hierzu führen wir in regelmäßigen Abständen Check-ups durch.





Prophylaxe
Deutschland

Das weiße Gold

  

Zahnpflege mit Chitodent

Chitosan Derivate besitzen antibakterielle Eigenschaften, die an Erregern, die Plaque, Karies und Paradontitis hervorrufen, nachgewiesen wurde.

  
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