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Wenn der Atem qualmt...

Raucher haben fast immer Mundgeruch. Viele versuchen, das schlechte Odeur mit Kaugummis oder Bonbons zu vertreiben. In den meisten Fällen ist dies jedoch vergeblich. Auch spezielle Mundwässerchen verbessern die Atemluft nur vorübergehend, spätestens nach der nächsten Zigarette ist der frische Atem schon wieder dahin. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang vom so genannten „Smoker´s Breath“ oder Raucheratem.

Schlechte Karten also für die rund 17 Millionen Raucher in Deutschland – zumindest was ihren Atem angeht. Doch wie entsteht der für Raucher so typische Atem? Experten erläutern, dass sich während des Ausatmens des Tabakrauchs einige seiner Bestandteile auf den Schleimhäuten des oberen und unteren Atemtraktes ablagern. Verstärkt wird der Geruch zusätzlich noch durch die Teilchen, die über das Blut und auf diesem Weg über die Lunge aufgenommen und mit dem Atem wieder abgesondert werden. Vor allem Zigarren- und Pfeifenraucher leiden unter einer sehr starken Form des Smoker´s Breath. Kein Wunder also, dass viele Raucher verzweifelt nach einer Lösung für Ihr ganz „persönliches Atemproblem“ suchen.

Wege aus der Geruchsfalle

Um dem Raucheratem endgültig den Garaus zu machen, hilft nur eins: ein absoluter Rauchstopp. Doch nicht jeder kann oder will so mir nichts dir nichts von der Zigarette lassen. Nur eine konsequente und äußerst gründliche Mundhygiene kann den „schlechten Atem“ im Zaum halten. Denn Fäulnisprozesse im Mundraum, hervorgerufen durch Ablagerungen und Bakterien, werden so teilweise unterbunden. Statt Mundwasser, die bei übermäßiger Verwendung sogar das bakterielle Gleichgewicht in der Mundhöhle schädigen können, oder ähnliches im Übermaß zu verwenden, kann die Beachtung einiger „goldener Regeln“ den Mundgeruch mindern:


 • Tägliches Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide
 • Tägliche Pflege der Zunge mit einer speziellen Zungenbürste, um Beläge zu entfernen
 • Kein oder nur geringer Konsum von Kaffee, fettreicher Nahrung etc., da all diese Dinge die Bildung von Mundgeruch begünstigen
 • Viel Wasser oder Saft trinken, damit der Mundraum nicht austrocknet
 • Gezielt durch die Nase atmen, da bei der Mundatmung der Mundraum sehr schnell austrocknet


 

Wichtig: Schleimhaut und auch Zähne pflegen

Die Bestandteile des Tabaks lagern sich nicht nur auf den Schleimhäuten, sondern ebenfalls auf den Zähnen ab. Man denke hierbei nur an den typischen Raucherbelag. Eine regelmäßig durchgeführte professionelle Zahnreinigung durch den spezialisierten Zahnmediziner, kombiniert mit einer gründlichen Zahnpflege zu Hause, kann eine übermäßige Geruchsbildung verhindern. Abzuraten ist jedoch von so mancher speziellen Raucher-Zahncreme, denn diese enthalten häufig Stoffe, die wie Schmirgelpapier wirken und den Zahnschmelz – gerade bei längerer Verwendung – schädigen können.


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